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Strombänder

Strombänder
Strombänder stellen einen flexiblen elektrischen Kontakt zwischen zwei beweglichen Leitern her und dienen vornehmlich dazu, Schaltstöße und Vibrationen zu dämpfen sowie Unterschiede in der thermischen Dehnung oder abweichende Maßtoleranzen zu kompensieren. Die wichtigsten Bauvarianten - Folien- und Litzenbänder – findet man unter anderem in Schaltanlagen, Industrieöfen, Trafo- und Generatorstationen, E- Loks, Vakuumschaltern und Elektrolyseanlagen.

Die Stromleitung erfolgt meist über Elektrolytkupfer. Als alternative Werkstoffe kommen in weit geringerem Umfang auch Aluminium und Cupal-Bleche zum Einsatz. Die Übertragungsleistungen und Abmessungen von Strombändern weisen ein weites Spektrum auf. In E-Loks oder Elektrolyseanlagen fließen hier sehr hohe Ströme und die Temperaturen können auf 120 °C steigen. Strombänder für solche Anwendungen wiegen bis zu 50 kg.

Folienbänder sind elektrisch ebenso stark belastbar wie vergleichbare Kupferschienen in massiver Ausführung. Gegenüber Litzenbändern besitzen sie den Nachteil nur in zwei Richtungen beweglich zu sein. Litzenbänder zeichnen sich durch niedrige Übergangswiderstände und eine exzellente Beweglichkeit in alle Richtungen aus. Die verhältnismäßig große Oberfläche garantiert eine gute Wärmeableitung.

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