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Raumfahrttechnik

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Was mit den Apollo-Flügen in den sechziger Jahren begann, hat inzwischen ein enormes Ausmaß angenommen. Und wir nutzen diese Technik reichlich. So haben erst die unzähligen Satelliten, die die Welt im Orbit umkreisen, der unumschränkten Verfügbarkeit über Handy und der weiten Verbreitung von Navigationssystemen die Tür geöffnet. Wieder einsetzbare Raumgleiter wie das Space Shuttle schufen die Grundlage, teure Technik wie beispielsweise das Hubble-Teleskop, die ISS oder optomechanische Spiegelsysteme in den Weltraum zu bringen, zu versorgen, zu warten und zu reparieren.

An die verwendeten Materialien stellt die Raumfahrt je nach Einsatz allerhöchste Anforderungen. Bei einem Raumgleiter zählt jedes Gramm Gewicht. An der Außenhaut verwendete Materialien müssen überdies beim Wiedereintritt in die Atmosphäre viele Tausend Grad Celsius Reibungswärme verkraften. Bei Außentemperaturen von rund -200 C° im All dürfen die Materialien fast keine Wärmedehnung zeigen. Sie müssen der starken elektromagnetischen Strahlung trotzen und enorme mechanische Härte aufweisen. Daher schützen zum Beispiel im Space Shuttle spezielle Hochleistungs-Faserverbundwerkstoffe die Außenhaut.

Auch bei der Produktion von Spiegeln und Spiegelträgern sind keramische Systeme und Beschichtungen aufgrund ihres Gewichtsvorteils und der enorm hohen Steifigkeit am häufigsten zu finden. Für die ultraleichten optomechanischen Spiegelsysteme im Weltraum werden beispielsweise bevorzugt C/SiC-Werkstoffe als Halter- und Trägermaterial genutzt.

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