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Brennhilfsmittel

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Als Brennhilfsmittel werden Komponenten bezeichnet, die in Öfen das Tragen, Stützen oder Aufnehmen von Bauteilen übernehmen. Die Brennhilfsmittel stehen also in unmittelbarem Kontakt mit den Werkstücken, die einer Wärmebehandlung unterzogen werden. Daher müssen sich Brennhilfsmittel durch eine große Temperaturstabilität und Formbeständigkeit und Thermoschockstabilität auszeichnen. Zudem muss eine Kontamination der Bauteile, der Ofenatmosphäre und des Ofens ebenso vermieden werden wie eine Reaktion mit dem zu behandelnden Werkstück. Im Vergleich zu den traditionellen Brennhilfsmitteln aus Stählen oder anderen Metallen bieten keramische Werkstoffe zahlreiche Vorteile. Sie sind um ein Vielfaches leichter und weisen somit eine deutlich geringere thermische Masse auf. Temperatur- und Thermoschockbeständigkeit sind hoch, die Standzeit dementsprechend länger.

Als typische Anwendungen für Brennhilfsmittel sind die Brenn- und Sinteröfen in der keramischen und Feuerfest-Industrie zu nennen. Auch bei der Wärmebehandlung von Gläsern und Metallen (z. B. Härtereien) kommen entsprechende Komponenten zum Einsatz. Für die Herstellung stehen je nach konkreter Anforderung verschiedene Werkstoffe zur Auswahl: Siliziumkarbid, Mischkeramiken, Aluminiumoxid und andere Oxidkeramiken. CFC-Verbundwerkstoffe können in inerter Atmosphäre für anspruchsvolle Anwendungen eingesetzt werden.

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