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Arthroskopiestifte

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Mehr und mehr haben sich in den letzten Jahren minimal-invasive Operationstechniken etabliert. Hintergrund ist die Erkenntnis, dass kleinere Schnitte und Verletzungen der Weichteile auch weniger postoperative Komplikationen verursachen und zu einer schnelleren Genesung führen. Mit diesen Vorteilen hat diese neue Technologie viele konventionelle Operationsverfahren verdrängt. Auch regenerative Techniken in der Bioprothetik können so durchgeführt werden. Unter anderem werden Arthroskopiestifte zur Regenerierung von Knorpeldefektzonen eingesetzt. Im Rahmen des Bioplanting stimulieren die eingesetzten Arthroskopiestifte im Defektbereich das Wachstum von Chondroblasten, die wiederum zur Bildung von Faserknorpelgewebe anregen. Somit lässt sich Knorpelmasse regenerieren, die ansonsten durch nicht-arteigene Implantate nur sehr schwer zu ersetzen ist.

Solche Arthroskopiestifte können aus kohlefaserverstärkten Polymeren (CFK) gefertigt werden, die eine hervorragende Biokompatibilität besitzen und in hoher Reinheit hergestellt werden können. Zudem können die mechanischen Eigenschaften in weiten Bereichen auf den Einsatz angepasst werden, von wenig steif bis steif, von nachgiebig bis fest.

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